Posts Tagged COP15 – Kopenhagen

ISS

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Ein Kommentar zum abgelaufenen UN-Klimagipfel in Kopenhagen.

Kein Vertrag ist besser als ein Schlechter

Den Meisten war schon im Vorhinein klar, dass diese Versammlung nicht mit einem ambitionierten und fairen Abkommen Enden wird, aber offiziell wurde ja Eines angestrebt, was die Sache doch noch spannend machte.

Viele Möglichkeiten geisterten herum, dass aber gar kein Vertrag raus schauen wird, hielt ich für sehr unwahrscheinlich.
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COP15Eine kleine, sachliche Zusammenfassung zum UN-Klimagipfel, welcher vom 7. bis 18. Dezember in Kopenhagen statt gefunden hat. Es war definitiv eine Enttäuschung, soweit sei schon vorgegriffen. Aber was hat dazu geführt, ist die Frage die im Raum steht. Es wurde versucht dem ein bisschen auf den Grund zu gehen.

Das Ergebnis: Die Kopenhagener Erklärung (Copenhagen Accord) wurde lediglich zur Kenntnis genommen. Darin wird das 2°C Ziel anerkannt, konkretes geht ab.

Der UN-Prozess

Habt ihr es auch schon miterleben dürfen, wie schwer es ist bei drei Personen mit unterschiedlichen Interessen eine gemeinsame Meinung rauszubekommen?
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Der letzte Tag ist angebrochen und es stand viel auf der Tagesordnung, was in den ersten elf Tagen nicht erledigt wurde. Kaum Annäherungen zwischen den Interessensgruppen und es liegen noch viele große Themen auf dem Verhandlungstisch. Hier ein Bericht mit Video wie die Ausgangslage ist.

Freitag, Tag 12 – COP15 Round-UpGuardian live

Der Tagesverlauf wird chronologisch aufgereiht.

Eine Analyse des IPCC brachte einiges an Druck in die Verhandlungen. Der aktuelle Vertrags-Entwurf würde die Temperatur um mehr als 3°C steigen lassen (Guardian). Viele waren dadurch überzeugt, es sei besser keinen Vertrag ab zu schliessen als einen Solchen.
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Musikvideo: Adobe Flash Player (Version 9 oder höher) wird benötigt um dieses Musikvideo abzuspielen. Die aktuellste Version steht hier zum herunterladen bereit. Außerdem muss JavaScript in Ihrem Browser aktiviert sein.

Freies Radio Salzkammergut

Freies Radio Salzkammergut


Jetzt gibt es auch die zweite Sendung von Radio Tacheles von Stefan zum Runterladen und Anhören. Dieses Mal wurde Gregor Sieböck zu seiner Vortrags-Tournee, seinem neuen Buch und den Wanderungen interviewt.

Er gab auch schon im November seine Erwartungen zu Kopenhagen preis und Kasi machte einen kleinen Rückblick auf den UN-Klimagipfel.

Podcast

Das Interview mit Mona Bricke vom Gegenstrom Berlin inklusive Anmoderation gibt es hier als Download. Ist der selbe Inhalt wie bei der Radio Tacheles Sendung, jedoch fehlt aus medienrechtlichen Gründen die Musik.

Radiosendung auf CBA

Die ganze Radio Tacheles Sendung vom 13. Jänner mit Musik von Architecture in Helsinki gibt es hier als Podcast auf dem Cultural Broadcasting Archive zum Runterladen und Anhören.

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Freies Radio Salzkammergut

Freies Radio Salzkammergut

Am Mittwoch dem 13. Jänner um 17:05 Uhr geht meine zweite Radiosendung im Freien Radio Salzkammergut on air. Unter Radio Tacheles vom Kulturverein Sozialforum Freiwerk wird dieses Mal der Weltenwanderer Gregor Sieböck interviewt und auf den UN-Klimagipfel in Kopenhagen retour geblickt.

Gregor erzählt von seiner neuen Vortrags-Tournee 2010, seinen Wanderungen und dem gerade erst veröffentlichten Buch. Auch der Klimagipfel kommt vor, das Interview wurde aber schon im November geführt. Umso spannender aber im Nachhinein.
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Die heiße Phase hat begonnen und der UN-Klimagipfel steht kurz vor seinem Scheitern, auch wenn ein paar kleine Funken Hoffnung aufgekommen sind.

Inside the Bella Center – Guardian live

Die dänische Präsidentschaft hat den Versuch einen verbindichen Vertrag auszuarbeiten hingeschmissen. Was ein bisschen Zuversicht gibt ist die Ankunft von Hillary Clinton, Angela Merkel, Gordon Brown und Nicolas Sarkozy. Und, dass ein neues Kyoto zu schaffen nicht verhindert werden konnte.

Der UN-Klimagipfel steht kurz vor seinem Scheitern. Die dänische Präsidentschaft hat keine Hoffnung mehr auf einen Erfolg in Kopenhagen. Die Abgründe zwischen Industrienationen und Entwicklungsländern seien zu groß. (derStandard)
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Die letzte Großaktion für den Kimaschutz und gegen die Verhandlungen in Kopenhagen ging von Seite der Demonstranten friedlich über die Bühne. Die NGO’s werden weiterhin nicht ins Bella Center rein gelassen und man weiß nicht so recht, wie die noch offenen Punkte voran getrieben werden sollen.

Outside the Bella Center – Reclaim Power Now!

Reclaim Power Now! war das Motto. Es wurde – nach Martin Luther King und Mahatma Ghandi – versucht, friedlich in den Konferenzraum einzudringen um sich das Pult anzueignen und ein gerechtes und ambitioniertes Abkommen einzufordern. Das die dänische Polizei dies nicht zulassen wollte, war nach den Aktionen der letzten Woche klar. Hier ein zusammenfassendes Video dazu.
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Der Unmut wächst von Tag zu Tag. Entscheidene Fortschritte zu den großen Themen wurden in den ersten neun Tagen noch nicht gefunden.

Outside the Bella Center

Es gab viele Aufrufe aus der ganzen Welt zu einem erfolgreichen Klimaabkommen. Merkel , Kevin Rudd, Prinz Charles (Guardian), Ban Ki-moon und auch Schwarzenegger gaben sich bemüht, und teilweise pesimistisch.
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Stillstand ist in Kopenhagen eingekehrt, obwohl auf den ersten Blick überall eine Nervösität und Hektik zu vermerken ist. Die Verhandlungen sind bei Halbzeit kurz vor dem Zusammenbruch und es wurden noch immer keine wirklichen Fortschritte erreicht.

Outside the Bella Center – Sonntag, Tag 7

Die Demonstranten machten jedoch weiter. Auch heute wurden wieder 200 Aktivisten verhaftet (Artikel Guardian). Verhaftete Aktivisten der “Hit the Production” Aktion gaben an, dass sie nicht auf die Toilette gehen durften und nichts zu Essen oder Trinken bekamen. Deborah Doane, Direktorin des “World Development Movement” sagte: “Es ist absolut unglaublich, dass die Polizei bei einer so friedlichen Demonstration dermaßen extrem durchgegriffen hat.”
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Die Menschen auf der ganzen Welt fordern eine Lösung in Kopenhagen ein, aber dort hat sich noch nicht viel bewegt. Am Samstag fand der Weltklimaaktionstag statt, und es wurde in über 130 Nationen für den Klimaschutz auf die Straße gegangen.

Outside the Bella Center – Weltklimaaktionstag

Es wurde in 130 Nationen für den Klimaschutz demonstriert, am meisten waren es in Dänemark wo ungefähr 100.000 Menschen in Kopenhagen auf die Straße gingen. In Australien waren es ungefähr 50.000 Klimaschützer. Auch in Asien und Österreich (Artikel derStandard) wurde demonstriert.
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