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Wieder einmal ein kleiner Meilenstein in meinem Bergsteigerleben, bei welchem das Adrenalin den Weg säumte. Die Überschreitung vom Rettenkogel zum Bergwerkskogel im Salzkammergut in teils alpinem Gelände wurde gegangen. Und wie zumeist, aller Anfang ist schwer. Besonders war es für mich der alpinistische zu jener – doch auch etwas schwierigen – Zeit in meinem Leben.

Aufbruchstimmung

Aufbruchstimmung


Am Vortag machten Pauly und ich unsere erste Alpine Kletterroute mit der Polsterschlacht (5-, 2 SL) und ich ging deswegen etwas später Schlafen. Wegen der geistigen und körperlichen Erschöpfung ließ ich den sonnigen Bergtag gemütlich angehen und brach also mit Berni erst gegen Mittag auf.

Kamen um 14 Uhr beim Gasthaus zur Wacht in Strobl an und gingen somit in der Nachmittagshitze los. Wie wir sahen, die meisten anderen waren schon wieder vom Berg herunten und gönnten sich eine Erfrischung.
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Ein Klassiker der Dolomiten stand an! Die Monte Civetta mit ihren 3.220m Höhe war nach einem Tag Pause nach der harten Monte Pelmo Tour der zweite Berg in den Ampezzaner Dolomiten, den Berni und ich besteigen wollten. Wetter blieb konstant und das war gut so, denn wir hatten mit unserer Kraft und Risikobereitschaft genug zu tun. Es ging den Degli Alleghesi Klettersteig (C) rauf und den Attilio Tissi Klettersteig (C/D) wieder runter. Das hieß viele Höhenmeter in oftmals exponierter und atemraubender Umgebung!
Berni auf der Civetta
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Das schöne Herbstwetter und die geringe sportliche Betätigung der letzten beiden Wochen – nämlich gar keine – ließen mich an diesem Wochenende ins Tiroler Land ausziehen. Der Innsbrucker-Klettersteig über die berühmte Nordkette des Karwendelgebirges, welche den Blick von Innsbruck aus nach Norden prägt, war unser Ziel.

Karwendel Panorama

Karwendel Panorama


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Ist fast pflicht als Vöcklamarkter einmal im Jahr den Traunstein zu besuchen. Genau so wie der Hochlecken steht dieser aber für mich heuer noch aus. Wieso genau dies so ist weiß ich jetzt auch nicht, aber ist eh egal, war ja sowieso wieder nicht oben.

Dieses Mal unterstützte mich ein anderer Erwerbsloser, nämlich da Martin aus Hallstatt. Könnten schön langsam eine Unemployee-All-Star Seilschaft machen, oder zumindest eine Firma, aber dies ist eine andere Geschichte.

Am Speiseplan stand der Gmundner Weg und der Südwest-Grat, dass dem Geblödel jetzt einmal ein Ende gemacht wird. War schon länger in meinem Kopf, da es eine interessante Route ist und mit 3+ auch nicht schwierig. Read more…

Der Reißeck-Höhenweg war an und für sich beendet, aber ich verlängerte die Tour noch. Nach drei anstrengenden Tagen stand nun das große Finale am Plan. Vom Arthur von Schmid Haus gings auf das Säuleck und weiter über den Detmolder Grat. Warum der Gipfelerfolg auf die Hochalmspitze aus blieb gibts hier zum Nachlesen. Es gab auf jeden Fall mehrere Gründe.

Frühes Aufstehen und Aufbrechen war angesagt um für die lange Tour Reserven zu haben. Ein traumhaftes Frühstück (mit Smacks!) und ein wolkenloser Sonnenaufgang machten gleich eine super Stimmung und Mut. Wurde zwar noch durch eine sehr feine Unterhaltung mit Johann – dem Hüttenwirt – aufgehalten, konnte dann aber um halb Neun aufbrechen (was ehrlich gesagt eh schon viel zu spät war).
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