Posts Tagged Gletscher

Jamtalferner

Jamtalferner

Die Gletscher gingen laut Gletscherzustandsberich 2008/2009 des ÖAV wieder zurück, obwohl die Verhältnisse gut waren und die Sommertemperaturen über dem Durchschnitt lagen. Lange blieben sie unter einer Schneedecke geschützt vor der Sonne, trotzdem gab es einen mittlere Längenverlust von 14,4 Metern!

14,4 Meter mittlerer Gletscherrückgang ist durchschnittlich

Der Rückzug von 14,4 Metern liegt im Durchschnitte der letzten 10 gemessenen Jahre.
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Ein kleiner Nachtrag zu der Hochtouren Woche in der Silvretta, da unser Bergführer Oliver die Fotos und das Video überspielt hat.


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Nachdem ich im Sommer und Herbst zu sehr mit Wohnungssuche und Auswandern beschäftigt war, möchte ich spät aber doch meinen Beitrag über den Berliner Höhenweg nachreichen.

Die Idee den Höhenweg zu absolvieren kam mir erstmals als ich einen Bericht über den Höhenweg in Alpenvereinsmagazin Bergauf las. Dort wurde er als hochalpiner, wunderschöner Höhenweg beschrieben. Besonders hervorgehoben wurden außerdem der gute Zugang zum Wanderweg mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Dann, etwa Anfang Juni diesen Jahres, sah ich schon langsam Ende am Licht des Tunnels zu meinem Bachelor Abschluss. Nach einem akademischen Jahr voller Prüfungen, Laborübungen und der Bachelorarbeit war die Zeit endlich reif eine Auszeit zu nehmen. Beim Grübeln was ich unternehmen sollte, kam mir der Berliner Höhenweg wieder in den Sinn. Ich suchte das entsprechende Bergauf Magazin und las den Artikel nochmal. Perfekt, das wird es werden!
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Dieser Tag war fürs Klettern im Eis vorbehalten.

Gingen zu einem Gletscher (Totenfeld) und fingen mal mit den Basics an. Es hieß zuerst einmal eine Sanduhr mit Eisschrauben im Eis zu machen. Dauerte gleich ein bisschen länger, da sich die beiden Löcher nur leicht berührten. Die Reepschnur zum Durchziehen war zwar nicht zu sehen, aber man konnte durchblasen. Schafften es aber vereint dies ohne ein neues Loch zu lösen.

Unser Spielplatz

Unser Spielplatz

Als Zweites wurde die Technik zum Stufen schlagen erlernt. Ist sicher sehr anstrengend, wenn man einen längeren Abschnitt selbst schlagen muss.

Dann wurde noch einmal die Reihenverankerung am Eis geübt. Der einzige Unterschied ist lediglich, dass hier die Verbindung zur 2ten Verankerung etwas lockerer gelassen wird, da sich die Eisschrauben durch den Druck und deren besseren thermischen Leitfähigkeit raus schmelzen.

Jetzt gings aber dann los, der ~45° Eishang des Gletschers wurde mehr oder weniger direkt mit Peter und Franz erklommen. Ging gleich die erste Seillänge im Vorstieg, wo ehrlich gesagt nicht alles so funktionierte wie erhofft. Musste bei der ersten gesetzten Sicherung feststellen, dass es noch keinen wirklichen Stand zum Sichern unter mir gab. War aber auch nichts schlimmes, da es eh recht gemütlich los ging und die zwei meinen Sturz schon gehalten hätten.

Die Seilschaft

Die Seilschaft

Dieses Problem gelöst ging ich zügig weiter und es wurde ein bischen schwieriger. War so um die 50° steil, machte mir aber kaum etwas aus da ich so im Bewegungsablauf drinnen war.. Beim ersten Stand wechselten wir den Vorstieg und Peter ging an. Nach der 2ten SL wurde uns von Toni gesagt, dass wir nach rechts queren müssen, da vor uns ein großer Hohlraum im Gletscher ist und die Gefahr eines Einsturzes besteht wenn wir da drüber gehen würden.

Also kam ich nach der dritten SL rechts neben und über dem Hohlraum an und stand schon mitten in den Gletscherspalten. Den richtigen Weg raus mussten wir nicht selber suchen, Oliver hatte dies schon für uns erledigt. Gingen in mehreren SL das Labyrinth entlang bis wir nach 6 oder 7 SL auf einer spaltenfreien Fläche angekommen waren.

Dazwischen mussten wir zwei Spalten queren und unsere Steileis-Geräte ein bisschen einsetzen. Bereits dieses minimalen Arbeiten mit dem Eisgerät machte mir enormen Spass und wird sicher diesen Winter fortgesetzt.

Durch das Labyrinth

Durch das Labyrinth


Gingen am Rande des Gletschers wieder gefahrenlos runter. Versinkte dabei ein bisschen in einer grauen, dickflüssigen Masse die direkt aus dem Gletscher kam, wärend ich die Schlamm-Quelle fotografierte.

Ein sehr anstrengender Tag war zu Ende. Das stehen im Stand – besonders wenn man vergessen hatte oder zu faul war um Stufen zu schlagen – war auf die Dauer für die Sprunggelenke sehr anstrengend. Ebenso auch das Gehen an sich, da man immer auf voller Belastung in den Steigeisen steht und die Waden da schon mal zu ziehen anfangen. Desto trotz oder vielleicht sogar genau deswegen hat es mir das Klettern im Eis sehr angetan.

Hatte mich schon lange darauf gefreut und verwunderlicher weise gefiel es mir trotz hohen Erwartungen mehr als gedacht. Es waren der Bewegungsablauf und die Möglichkeit die Routen so direkt anzugehen was das Besondere ausmachte und in Zukunft noch einiges an Freude bereiten wird.

Greetz, Kasi

Link Picasa-Webalbum

2009-08-20 ÖAV Hochtouren-Kurs @ Silvretta, Tag5

Silvretta

Silvretta

Der Gletscher war der Hauptgrund für den Besuch des Kurses und unser Ziel für heute.

Es ging im Zuge einer kleinen Hochtour auf die Gems-Spitze (3.114m). Dabei gingen wir an einer großen Seitenmoräne des alten Gletschers vorbei. Ende des 19ten Jahrhunderts ging der Gletscher noch fast bis zur Hütte runter, der Schwund ist enorm!
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Der Reißeck-Höhenweg war an und für sich beendet, aber ich verlängerte die Tour noch. Nach drei anstrengenden Tagen stand nun das große Finale am Plan. Vom Arthur von Schmid Haus gings auf das Säuleck und weiter über den Detmolder Grat. Warum der Gipfelerfolg auf die Hochalmspitze aus blieb gibts hier zum Nachlesen. Es gab auf jeden Fall mehrere Gründe.

Frühes Aufstehen und Aufbrechen war angesagt um für die lange Tour Reserven zu haben. Ein traumhaftes Frühstück (mit Smacks!) und ein wolkenloser Sonnenaufgang machten gleich eine super Stimmung und Mut. Wurde zwar noch durch eine sehr feine Unterhaltung mit Johann – dem Hüttenwirt – aufgehalten, konnte dann aber um halb Neun aufbrechen (was ehrlich gesagt eh schon viel zu spät war).
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