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Stratosphere

Stratosphere

Da ich die zwei Tage der Exkursion des Fachbereichs Geologie und Geographie unter Prof. Wolfgang Kern in Las Vegas aufmerksam mitverfolgt habe, möchte ich nachträglich ein paar humangeographische Informationen zu Las Vegas posten.

Generell:

Das County Las Vegas hat nach aktuellen Schätzungen ungefähr 2 Millionen Einwohner, die Stadt selber 600.000. Dazu kommen jährlich um die 40 Millionen Touristen zu besuch. Diese werden in den zahllosen und riesigen Hotels untergebracht, es sind 18 der 20 größten Hotels der Welt in Las Vegas. Das Größte davon ist das Venetian mit mehr als 8000 Suites, nicht mehr wie oftmals geglaubt das MGM Grand. Lustig ist, dass 93% der Spielenden verlieren und nur 4% mit Gewinn nach Hause gehen. Eine sehr unausgewogene Bilanz die sicher nicht rein auf mathematische Wahrscheinlichkeiten rückführbar ist.
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Kleiner geowissenschaftlicher Rückblick über folgende Stationen:

  • California Academy of Science
  • Point Reyes National Seashore Park
  • Mono Lake und Panum Krater
  • Death Valley National Park
  • Valley of Fire State Park

Auf Grundlagenwissen (z.B. Plattentektonik) wird infolge leichten recherchierens im Internet ebenso wenig eingegangen, wie auf persönliche Empfindungen beim Besichtigen der einzelnen Punkte. Vielmehr soll das ein oder andere Photo mit Kommentar einfach geowissenschaftliches Interesse wecken, soweit solches irgendwie in Euch schlummert.
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Das Boulderfieber hat mich gestern wieder ein bisschen erwischt und somit war für mich der erste Gedanke in der Früh wieder zum Granit zu gehen. Dies wurde auch gleich in die Tat umgesetzt und wir verbrachten dann den ganzen Nachmittag am Fels. War insgesamt recht zufrieden mit der Tagesform und zwei Routen (V0) am Birthday Boulder wurden auch geschafft. Vier Löcher in den Fingern und Muskelkater an Stellen, die ich bereits wieder vergessen hatte, dass ich sie habe, waren es definitv wert! Berni wiederholte die zwei Routen von gestern (V0) und machte noch zwei neue (V0 + V2).

Anbei ein Video von David, sehr feine Route.

Am Abend gabs wieder Lagerfeuer mit Gemütlichkeit. Leider war dies auch schon wieder die letzte Nacht und wir verabschiedeten uns von allen. Hoffentlich sieht man den ein oder anderen mal wieder.

Lagerfeuer @ Buttermilks

Die Nacht war von der Temperatur her, genauso wie gestern, in Ordnung, in der Früh sogar schon zu heiß.

Greetz, Kasi

Der Tag begann mit einem kleinen Frühstück von Father O’Neil und seinen Empfehlungen an Point Reyes Trails. Diese befolgten wir auch sofort und machten uns mit dem Auto zum Leuchtturm und dann zum Chimney Rock auf. Dicke, faule Seelöwen beim Entspannen motivierten mich gleich dazu mein Leben neu zu überdenken. Da deren Easy Living aber letzten Endes doch nichts für mich war, machten wir uns auf den Tomales Point Trail auf. Die drei Stunden Weg waren es definitiv wert, da am Ende ein traumhaftes Kliff auf uns wartete.

Am Abend waren wir mit der lokalen Kirchengemeinde zu einem Vortrag zum bestehenden Gaza-Konflikt eingeladen. Als Redner war ein amerikanischer Aktivist der im August als erster Mensch seit 41 Jahren in den Gazastreifen via Boot einreiste zu Gast. War ein sehr interessanter Abend mit Diskussion und Suppe. Hatte nicht geglaubt so schnell mit den Amerikanern über weltpolitische Themen reden zu können. War wieder einmal ein feiner Zufall. 🙂

Greetz, Kasi

Der Tag stand ganz im Zeichen der Vorbereitung. Zuerst holten wir das Leihauto ab und dann wurde gleich Richtung Point Reyes National Seashore gefahren. Dabei ging es über die Golden Gate Bridge bei der wir kurz anhielten. Von Point Reyes ging es nach Corte Madera zum Einkaufen. Wir kamen erst um halb Neun wieder in Point Reyes an, und beide Campingplätze hatten leider beide schon geschlossen. Es schaute alles nach einer Nacht im Auto aus.

Als wir beim zweiten Campingplaz versuchten das Prozedere für eine Nachtregistrierung herauszufinden, lernten wir Father O’Neil kennen. Der katholische Pfarrer kam zufällig vorbei und bot uns sofort an in der Kirche zu schlafen. Dankend nahmen wir seine Hilfbereitshaft an und gingen mit Ihm. Es gab auch sofort Kontaktflächen, da er irische Vorfahren hat, sehr gut Deutsch spricht und ein weitgereitster Mann ist. Besuchte schon einige Male Österreich und war auch schon im Libanon und in der Antarktis (mit der Army). Mit seiner Gastfreundschaft und Offenherzigkeit begeisterte er uns sofort.

Greetz, Kasi


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Morgen ist es endlich soweit. Der langersehnte Roadtrip durch den Südwesten der USA geht endlich los.
Drei Monate die unter dem Motto „Orientieren statt Optimieren“ stehen.

Nicht immer nur auf dem Highway dahinrasen, sondern auch mal wieder auf einen einsamen, ungesicherten Bergpfad seinen Weg selber wählen und finden.
Die meiste Zeit werden wir in freier Natur Campen, sind wahrscheinlich nur drei Wochen in Städten. Unter Tags starten wir dann einige Mehrtageswanderungen, Bergbesteigungen, Besuche von geologisch interessanten Orten und Klettereien an. Auch die oftmals belächelte Kultur Amerikas wollen wir uns ansehen, Menschen kennen und somit vielleicht historische Prozesse besser verstehen lernen.

Route:

Unsere Route ist jetzt einmal so geplant, wobei Abweichungen sehr wahrscheinlich sind.
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San Francisco, Eastern Sierra Nevada, Death Valley, Las Vegas, Phoenix, Flagstaff, Grand Canyon NP, Antelope Canyon, Paria Canyon – Vermilion Cliffs Wilderness, Zion NP, Bryce NP, Grand Staircase Escalante NM, Capitol Reef NP, Arches NP, Joey’s Valley(Bouldern), Yellowstone NP, Mt. Whitney, Yosemite NP, San Francisco