Die Inselstaaten und Entwicklungsländer nehmen die UN-Bühne zu ihren Gunsten wahr und fordern eine 1,5°C als oberstes Limit ein, während die USA und China streiten. Politisches Muskelspiel, welches hoffentlich nicht auf Kosten der Erde und den Menschen endet.
Inside the Bella Center – Donnerstag, Tag 4
Tuvalu hat mit einem unerwarteten Schachzug auf sich aufmerksam gemacht (Guardian).
Der Deligierte Fry dieses kleinen Inselstaates, dessen höchster Punkt fünf Meter über dem Meer liegt, forderte eine Verlängerung des Kyoto-Protokolles, was mit einer dreiviertel Mehrheit der Unterzeichner durchsetzbar wäre, und dies ist genau die Anzahl der Entwicklungsländer.
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Die zentrale Frage der Aktivisten ist auch jene die sie teilt. Soll man Kyoto reformieren oder als gescheitert ansehen und eine erneute Auflage stören. Somit gibt es unterschiedliche Aktionen von NGO’s, Bewegungen und anderen Initiativen in Kopenhagen zum UN-Klimagipfel. Hier seien einige davon vorgestellt.

Landwirtschafts-Aktionstag
Der Kapitalismus mit seinen Instrumenten ist nicht gemacht um das Klima zu schützen.
Nur eine gesellschaftliche und politische Denkumstellung kann dies langfristig verhindern. Genauso wie zentralisierte Strukturen wieder aufgebrochen gehören und ein Miteinander forciert gehört. Ein freieres und selbstbestimmteres Leben sozusagen. So der O-Ton der Bewegungen in Kopenhagen und auf der ganzen Welt.
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Der erste Beitrag zum laufenden UN-Klimagipfel in Kopenhagen und es gibt nichts Gutes zu berichten. Die Graben zwischen Industrienationen und Schwellenländern haben sich vertieft, vor allem China und USA driften auseinander.
Montag, Tag 1
Eröffnet wurde die Verhandlung mit einer Rede vom dänischen Premierminister Lars Lokke Rasmussen. Er hege große Hoffnung auf ein Abkommen in den nächsten Tagen.
TckTckTck überreichte eine Petition mit 10.000.000 Stimmen für eine faire, ambitionierte und bindende Lösung. (Artikel TckTckTck)
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Ein scheitern in Kopenhagen ist keine Option, so die offizielle Seite der UNO. Das Streitthema Nummer Eins ist die Klima-Gerechtigkeit die nächsten zwei Wochen auf dem UN-Klimagipfel. Dort wird seit Montag an einem verbindlichen Nachfolgevertrag zu Kyoto verhandelt.
Diese noch bis mindestens 18. Dezember andauernden Verhandlung an dem alle 192 Staaten der Welt teilnehmen, soll eine CO2-Reduktion erwirken und die Anpassung an die bereits statt findende Klimaerwärmung sicher stellen. Grundlage dafür ist die vom Weltklimarat geforderte 2°C Grenze (IPCC-Bericht).
Keine leichte Aufgabe, welcher sich Obama, Merkel, Jiabao und all die anderen Staatsträger stellen müssen. Um die Verhandlungen etwas besser verstehen zu können gibt es hier eine Zusammenfassung der wichtigsten Nationen und deren Standpunkte und die wichtigsten Infos und Seiten zum selber verfolgen der COP15, wie der 15. UN-Klimagipfel auch genannt wird.
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Österreich wurde heute mit dem wenig rühmlichen Preis “Fossil des Tages” von Greenpeace ausgezeichnet. Anlass dazu ist die umstrittene Anrechnung des Waldes bei der CO2-Reduktion in Österreich und nicht wie einige sicher gedacht haben, dass Verfehlen der Kyoto-Zieles.
In der Vergangenheit ging dieser Preis zumeist an Länder wie Russland, Saudi Arabien, USA oder Kanada. Am Montag wurde er anläßlich des ersten Tages des UN-Klimagipfels in Kopenhagen an Finnland, Schweden und Österreich überreicht. Umweltminister Niki Berlakovic wird von Greenpeace, WWF und Global2000 Bilanzfälschung bei der Anrechnung des Waldes in die Klimabilanz vorgeworfen. Dieser wirft die Vorwürfe als falsch zurück.
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Freies Radio Salzkammergut
Zum ersten Mal können wir hier Information in hörbarer Form anbieten! Die erste Radio Tacheles Sendung vom Freiwerk durch Stefan gibt es jetzt zum Anhören und Downloaden als Podcast.
Podcast
Das Interview mit Mona Bricke vom Gegenstrom Berlin inklusive Anmoderation gibt es hier zum Downloaden. Ist der selbe Inhalt wie bei der Radio Tacheles Sendung, jedoch fehlt aus medienrechtlichen Gründen die Musik.
Radiosendung auf CBA
Die ganze Radio Tacheles Sendung vom 11. November mit Musik vom Elevate gibt es hier auf dem Cultural Broadcasting Archive zum Anhören und Runterladen.
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Heute wurden die Verhandlungen in Barcelona beendet und es gibt wie erwartet keine erfreulichen Nachrichten. Die letzte UN-Versammlung vor dem großen Gipfel in Kopenhagen vom 7.-18. Dezember brachte keinen nennenswerten Fortschritt.
Yvo de Boer – Generalsekretär des Sekretariats der Klimarahmenkonvention der Vereinten Nationen (UNFCCC) – meinte heute offiziell: “Ich glaube wir werden in Kopenhagen kein rechtlich verbindliches Abkommen bekommen. Ich glaube wir können dies innerhalb eines Jahres nach Kopenhagen bekommen.”
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Von der ökologischen Krise wird etwas detailierter berichtet, da ein sehr interessanter Tag mit neuen Perspektiven hinter mir liegt. Aktivismus der Klimabewegung rund um den Kopenhagen Prozess und nachhaltige Lösungen zur Bewältigung der Klimaerwärmung waren die Kernthemen.
Climate Action Now! Auf nach Kopenhagen! Einschätzungen, Strategien, Bündnisse, Aktionsformen (Workshop)
Auf den ersten Blick gibt es zwei Ansätze wie Mensch dem Klimagipfel in Kopenhagen entgegen geht. Entweder man unterstützt die Politiker in deren Verhandlungen oder man versucht sie dabei zu boykottieren, da die Chancen auf eine zielführende Lösung sehr gering sind.
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Heute wurde bei einem Treffen der Minister in Luxemburg eine Einigung über das Vorgehen der EU am Klimagipfel in Kopenhagen gefunden.

UNFCCC
Das Ziel lautet eine Reduktion von “80 bis 95 Prozent gegenüber 1990″. Auch der internationale Luftverkehr soll seinen CO2-Ausstoß bis 2020 um zehn Prozent gegenüber 2005, der Schiffsverkehr um 20 Prozent kürzen. Diese sind von seinem Verbrennungsvolumen vergleichbar mit einem großen EU-Staat und wurden bis dato nicht betrachtet.
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