Posts Tagged Eisklettern

Eisklettern (Copyright Francois Lombard: http://www.flickr.com/photos/44310329@N04/4074846518/)Eiskletterinnen und Eiskletterer meldet euch! Es werden so viele wie möglich für eine medizinische Diplomarbeit gesucht, um Verletzungsmuster bei diesem Sport zu erkennen.

Die Medizin Studentin Kathrin Lampl sucht so viele Eiskletterer wie möglich, die sie in ihrer Studie mit einbeziehen kann, da mit der Anzahl der TeilnehmerInnen natürlich auch die Representativität und Signifikanz der Daten steigt. Read more…

BANFF

BANFF

Die BANFF Mountain Film Festival World Tour macht wieder in Österreich halt. Am 10. April gibts Ausschnitte aus sechs Outdoor-Filmen im Vöcklabrucker Stadtsaal zu sehen. Darunter hochwertiges wie der Mountainbike-Film Kranked Revolve und das Pulverschnee Epos von Signature: Canvas of Snow.

Wie üblich werden im Zuge des weltberühmten BANFF Mountain Film Festival im gleichnamigen National Park einige Top-Filme ausgewählt und kurze Ausschnitte daraus zu einem abendfüllenden Programm zusammengefügt. Damit wird dann durch die Welt gezogen und so kommen sie auch zu uns.
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Flugmeter.info

Flugmeter.info

Flugmeter.info ist eine österreichische Website von ein paar Freunden, die der Welt in digitaler Form ihre Aid-Climbing- und Eiskletter-Routen hinterlassen wollen.

Das Angebot auf ihrer Website ist für Spezialisten gedacht. Sie bieten Infos aus erster Hand zu Techno-Routen an, darunter viele von ihnen selbst eröffnet und gebohrt. Im Winter gibts nützliche Infos zu Wasserfall-Bedingungen für alle Eis-Cracks. Tourenberichte zu ihren alpinen und anderen Abenteuern gbits selbstverständlich auch.
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Dieser Tag war fürs Klettern im Eis vorbehalten.

Gingen zu einem Gletscher (Totenfeld) und fingen mal mit den Basics an. Es hieß zuerst einmal eine Sanduhr mit Eisschrauben im Eis zu machen. Dauerte gleich ein bisschen länger, da sich die beiden Löcher nur leicht berührten. Die Reepschnur zum Durchziehen war zwar nicht zu sehen, aber man konnte durchblasen. Schafften es aber vereint dies ohne ein neues Loch zu lösen.

Unser Spielplatz

Unser Spielplatz

Als Zweites wurde die Technik zum Stufen schlagen erlernt. Ist sicher sehr anstrengend, wenn man einen längeren Abschnitt selbst schlagen muss.

Dann wurde noch einmal die Reihenverankerung am Eis geübt. Der einzige Unterschied ist lediglich, dass hier die Verbindung zur 2ten Verankerung etwas lockerer gelassen wird, da sich die Eisschrauben durch den Druck und deren besseren thermischen Leitfähigkeit raus schmelzen.

Jetzt gings aber dann los, der ~45° Eishang des Gletschers wurde mehr oder weniger direkt mit Peter und Franz erklommen. Ging gleich die erste Seillänge im Vorstieg, wo ehrlich gesagt nicht alles so funktionierte wie erhofft. Musste bei der ersten gesetzten Sicherung feststellen, dass es noch keinen wirklichen Stand zum Sichern unter mir gab. War aber auch nichts schlimmes, da es eh recht gemütlich los ging und die zwei meinen Sturz schon gehalten hätten.

Die Seilschaft

Die Seilschaft

Dieses Problem gelöst ging ich zügig weiter und es wurde ein bischen schwieriger. War so um die 50° steil, machte mir aber kaum etwas aus da ich so im Bewegungsablauf drinnen war.. Beim ersten Stand wechselten wir den Vorstieg und Peter ging an. Nach der 2ten SL wurde uns von Toni gesagt, dass wir nach rechts queren müssen, da vor uns ein großer Hohlraum im Gletscher ist und die Gefahr eines Einsturzes besteht wenn wir da drüber gehen würden.

Also kam ich nach der dritten SL rechts neben und über dem Hohlraum an und stand schon mitten in den Gletscherspalten. Den richtigen Weg raus mussten wir nicht selber suchen, Oliver hatte dies schon für uns erledigt. Gingen in mehreren SL das Labyrinth entlang bis wir nach 6 oder 7 SL auf einer spaltenfreien Fläche angekommen waren.

Dazwischen mussten wir zwei Spalten queren und unsere Steileis-Geräte ein bisschen einsetzen. Bereits dieses minimalen Arbeiten mit dem Eisgerät machte mir enormen Spass und wird sicher diesen Winter fortgesetzt.

Durch das Labyrinth

Durch das Labyrinth


Gingen am Rande des Gletschers wieder gefahrenlos runter. Versinkte dabei ein bisschen in einer grauen, dickflüssigen Masse die direkt aus dem Gletscher kam, wärend ich die Schlamm-Quelle fotografierte.

Ein sehr anstrengender Tag war zu Ende. Das stehen im Stand – besonders wenn man vergessen hatte oder zu faul war um Stufen zu schlagen – war auf die Dauer für die Sprunggelenke sehr anstrengend. Ebenso auch das Gehen an sich, da man immer auf voller Belastung in den Steigeisen steht und die Waden da schon mal zu ziehen anfangen. Desto trotz oder vielleicht sogar genau deswegen hat es mir das Klettern im Eis sehr angetan.

Hatte mich schon lange darauf gefreut und verwunderlicher weise gefiel es mir trotz hohen Erwartungen mehr als gedacht. Es waren der Bewegungsablauf und die Möglichkeit die Routen so direkt anzugehen was das Besondere ausmachte und in Zukunft noch einiges an Freude bereiten wird.

Greetz, Kasi

Link Picasa-Webalbum

2009-08-20 ÖAV Hochtouren-Kurs @ Silvretta, Tag5