Archive for the Mountainbiken category

Follow MeAuch im Jahre 2011 kommt am 15. April das BANFF Film-Festival wieder mit einer Auswahl an spannenden Bergsport-Filmen in den Stadtsaal in Vöcklabruck.

Ein Abend mit Bergsport in den unterschiedlichsten Spielformen, von Höhen-Bergsteigen über Klettern und Mountainbiken bis hin zum Freeriden, sollte für jeden Geschmack was dabei sein.

Die Auswahl an Kurzfilmen und Filmausschnitten aus Einreichungen für das große BANFF Mountain-Film-Festival Read more…

Externe Karte: Google Map vom Verein Alpine Geckos

Auf der Google Map findest du von uns ausgewählte Orte zu Bergsport, Umweltschutz und Geowissenschaften, hauptsächlich aus den Regionen Vöcklabruck & Salzkammergut und Graz & Umgebung.
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BANFF

BANFF

Die BANFF Mountain Film Festival World Tour macht wieder in Österreich halt. Am 10. April gibts Ausschnitte aus sechs Outdoor-Filmen im Vöcklabrucker Stadtsaal zu sehen. Darunter hochwertiges wie der Mountainbike-Film Kranked Revolve und das Pulverschnee Epos von Signature: Canvas of Snow.

Wie üblich werden im Zuge des weltberühmten BANFF Mountain Film Festival im gleichnamigen National Park einige Top-Filme ausgewählt und kurze Ausschnitte daraus zu einem abendfüllenden Programm zusammengefügt. Damit wird dann durch die Welt gezogen und so kommen sie auch zu uns.
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Das schöne Herbstwetter und die geringe sportliche Betätigung der letzten beiden Wochen – nämlich gar keine – ließen mich an diesem Wochenende ins Tiroler Land ausziehen. Der Innsbrucker-Klettersteig über die berühmte Nordkette des Karwendelgebirges, welche den Blick von Innsbruck aus nach Norden prägt, war unser Ziel.

Karwendel Panorama

Karwendel Panorama


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Die ExtremSportFilmNacht zieht wieder durchs Lande. Leider stoppt sie dieses Mal nicht in Vöcklabruck. Wer sie trotzdem sehen will muss mindestens nach Ried im Innkreis, Wels oder Salzburg fahren.

Steph Davis

Steph Davis

Jedem der dies tut, dürften wieder einige kleine aber feine Häppchen erwarten. Darunter ein Ausschnitt des hoch gelobten Filmes The Sharp End von Senderfilms mit Steph Davis und Dean Potter. Unter den zehn restlichen Kurz-Filmen gibts noch Material über Mountainbiken, Slacklinen, Freeskiing, Surfen und einigem mehr.
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Stellen euch die Internet-Seite Climbandhike.com vor, welche ebenfalls in Oberösterreich daheim ist. Die Website bietet schon eine große Auswahl an Tourenberichten an.

ClimbandHike.com

ClimbandHike.com

Auf dieser Online-Plattform gibt es bereits eine Menge an Tourenberichten in sehr guter Qualität, welche stetig ergänzt werden. Es handelt sich dabei auch um einen Freundeskreis von zehn Personen mit einer gemeinsamen Leidenschaft – den Bergen. Die Tätigkeiten sind breit gefächtert, von der einfachen Wanderung über Bergtouren bis zu Klettereien und Hochtouren ist alles dabei. Als Ausgleich steigen sie auch mal auf das Mountainbike. Im Winter gehen sie Skitouren, Eisklettern und machen auch so manche Winterbegehung.

Die bevorzugten Tourengebiete sind das Salzkammergut und die Berchtesgadener Alpen, sind aber auch in den restlichen West- und Ostalpen unterwegs.
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War ein ziemlich stressiger und ereignisreicher Tag mit einigen Emotionen.

In der Früh gings gleich wieder Mountainbiken mit Bryan. Starteten in der Nähe der Küste einen Trail und landeten am Ende wieder im Wald wo wir gestern schon waren. Trotdem machten wir fast nur neue Streckenabschnitte, die Trails waren sogar noch besser als gestern. Fanden dann am Ende inmitten des Waldes einen kleinen Trial-Park mit Baumstämmen. Die Kunst war über jene drüber zu fahren ohne runter zu fallen, war bei den etwas komplexeren Konstruktionen um einiges schwieriger als es aussieht. War auch wieder das erste Mal das ich sowas ausprobiert habe, unglaubliche Neuentdeckungen gibts hier herüben. Ein paar Stürze sind Zeuge davon.

Nach fünf Stunden herumturnen im Wald gings wieder retour zum Strand. Hatten beim Trail runter eine absolut traumhafte Aussicht auf den Pazifik und die Küstenlinie inmitten von goldgelben Gräsern. Die letzten Meilen waren direkt am Rand der Kliffs geführt. Die Natur konnte hier mit einen der eindrucksvollsten Landschaften die ich je gesehen habe glänzen. Hatte leider, oder ich muss schon fast sagen zum Glück, keine Kamera mit, vielleicht hätte sie mich von diesen Eindrückenn nur abgelengt. Ihr habt dadurch leider keine Möglichkeit die Küste zu bewundern.

Danach gings zurück zum Chavez Co-Op wo ich mich von allen verabschiedete. War ein sehr schwieriger Abschnitt, hätte wenn es gegangen wäre sicher noch um ein 1-2 Wochen verlängert. Santa Cruz hat sich schon tief in mein Herz eingebrannt mit seien Leuten, dem Surfen und dem Mountainbiken.

Fuhr also gegen Abend richtung Olema zu Berni. Am Weg nahe der Half Moon Bay waren dann einige Kite-Surfer im Wasser, der Wind hier war unglaublich gut. Dachte mir dies lasse ich mir nicht entgehen und nahm Foto- und Videokamera mit um dies festzuhalten. Setzte mich mit gut 5-7 Meter Sicherheitsabstand vor dem Wasser an den Strand und startete das Filmen. Plötzlich wurden meine Füße naß. Genau bei mir kam die ganze Distanz herauf ein kleiner fünf Meter breiter und zehn Meter langer Schwall von Wasser herauf. Dies war genau genug um meine Fotokameratasche komplett zu überschwemmen, die Videocam ín der Hand bekam auch einige Tropfen ab. Die D80 startete sofort im Maschinengewehr-Modus zu schiessen an bis ich sie abschaltete und den Akku entnahm. Soweit ist mein aktueller Wissenstand, zu Hause werde ich beide Geräte wieder einschalten und ausprobieren.
Habs aber dank der super Zeit die letzten Tage ziemlich gelassen genommen.

Kam am Abend an und startete noch das Packen für den Flug. Ist schon viel Zeug das da wieder in den Koffern verschwand. Hoff die Leute am Flughafen sind uns wieder positiv gestimmt, ein paar Kilos zuviel sinds sicher.

Greetz, Kasi


Größere Kartenansicht

Heute wurde spontan ein Mountainbike ausgeliehen und in den umliegenden Redwood’s ein paar sehr feine Trails geritten. Der Shop gab uns beiden Demo-Bikes, beide im Wert von ~5000$. Mein Ibis-Bike hatte wieder eine 150mm Fox Gabel, nicht blöd.

Zu Mittag brachen Bryan und ich dann Richtung Pogonip-Park auf und fuhren von dort mit den Bikes rauf zu den UC Santa Cruz Trails. Hier ist auf engstem Raum ein Trailnetzwerk entwickelt worden das sich über 200 Meilen erstreckt. Enge Kurven zwischen 100 Meter hohen Bäumen in deren Schatten sind der Hauptteil, und alles Singletrails. Sehr feines flüssiges Fahren.

Es gab auch einen kleinen Jump-Park wo wir ein paar Sprünge und Pump-Rides machten. War nicht ohne und auch mein erstes Mal. Trafen dort ein paar ältere Herren aus der 68er-Bewegung, die uns ein paar lustige Geschichten erzählten. Schienen zu den MTB-Veteranen zu gehören und waren super unterwegs. Habe noch nie zuvor zwei so lockere Menschen in diesem Alter gesehen. Nach fünf Stunden fuhren wir dann wieder retour, war ein ergiebiger aber nicht einmal sooo anstrengender Tag.

Grüße, Stefan

GPS Track

Elevation Profile
Pogonip Area 2009-06-20 (GPX File)

Nutzungsbestimmung GPS Tracks

Yeeehaaa, Moab rockz!!!

In der Früh regnete es wieder, daher fuhr ich mit dem MTB erst zu Mittag aus. Probierte ungebrochenen Mutes nach dem herben Rückschlag am Mittwoch auch heute wieder einen D-Trail (schwierig). Der Flat Pass Road aka Steeler Bender Trail führte genau von unserem Campground an Ken’s Lake über ein Plateau nach Moab rein, wo ich dann das Rad wieder abgab.

Und das Risiko hat sich dieses Mal mehr als ausgezahlt. Mein Fully wurde über Sandstein Treppen geschossen, Steine wurden als Kicker für Sprünge benutzt, das Schwimmen im Sand bot ein super Gefühl und ein paar steile Kletterpassagen konnten auch durchgetreten werden. War technisch anspruchsvoll und konnte mit einigen sehr happigen Stellen (DD=sehr schwierig) aufwarten. Am meisten Spass machte aber wie immer die Abfahrt. Schnelle Passagen im Sand gefolgt von glatten, und bis zu 70cm hohen Sandstein-Treppen versprühten Endorphine und Adrenalin.

Danach ging es wieder zum Arches NP, um heute den Delicate Arch beim Sonnenuntergang zu erwischen. Bereits bei der Anfahrt wurde aber klar, dass uns die Natur einen Strich durch die Rechnung machen wird. Der wolkenbedeckte Gewitterhimmel konnte aber mit einem Panorama aufwarten, welches vielleicht durch sonnenklaren Himmel gar nicht erreicht werden hätte können.
Die Geschichten von Schweiz-Indien Konflikt und dem temporären Thunderstorms werden zu Hause erzählt.

Da der Tag noch nicht genug Abenteuer bot, verlor ich am Abend im Fluss neben unserem Heim einen Flip-Flop. Der davon schwimmende Schuh konnte ohne Fußbekleidung und mit nassen Haaren und Oberkörper nicht gleich erwischt werden. Somit ging ich den Fluss sporadisch von unten nach oben ab um ihn zu suchen. Vom Flussbett aus erspähte ich ihn aber nicht, also startete ich das ganze noch einmal von vorne an, dieses Mal im Fluss und abgetrocknet. Zehn Meter bevor ich wieder bei unserem Zelt ankam und eine Stunde später fand ich ihn dann, verhedert in einem Stück Holz am Flussrand. Das ganze hört sich lustig an und war es auch. Der Grund warum ich dies jedoch so sah, dürfte die super Stimmung der letzten Tage sein, sonst kann einem so etwas schon mal den letzten Nerv rauben.
Wie geschrieben, Moab rockt gehörig!

Grüße, Stefan

GPS Track

Elevation Profile
Flat Pass Rd. aka Steelers Bender Trail 2009-05-22 (GPX File)

Nutzungsbestimmung GPS Tracks

Wie gestern schon geschrieben, so richtig abgehen tut es gerade nicht bei uns. Die fehlende Abwechslung zwischen den eher touristisch angehauchten Besuchen der Nationalparks und anderen Sehenswürdigkeiten und die geringen Unterschiede jener lassen die Flamme gerade ein bisschen niedrig loddern.

Aus diesem Grund habe ich mir ein Mountainbike ausgeliehen, Moab scheint ja die amerikanische Version des Gardasees zu sein. Da ich mir im Sommer ein neues Bike kaufen möchte, wollte ich mir gleich einmal eine Referenz besorgen und hab mir ein Spezialized Enduro SL Expert (All Mountain) mit 150mm Federweg ausgeliehen.

Sollte natürlich nicht zum Anschauen da sein was mir gleich den ersten Trail bescherte. Hatte mir auf einer Karte eine schöne Überquerung eines Plateaus raus gesucht. Die Schwierigkeit war konstant D (difficult), genau in der Mitte der Skala. Normalerweise sind meiner Erfahrung nach Ratings eher überbewertet um unerfahrene Abzuschrecken. Aus diesem Grund dachte ich mir dann auch, das passt super und wenn es zu schwer wird kann ich ja noch immer schieben.

Brach gegen 17h zur Anfahrt meiner ersten Mountainbike-Tour 2009 Richtung Colorado River auf. Die Szenerie am Fluss der sich zwischen dem Sandstein eingefräst hatte war super, jedoch begann es gleich etwas holprig, was für mich jetzt nichts Neues ist. Vergaß an einem Rastplatz meine Sonnenbrille und verlor so etwas mehr als eine halbe Stunde und mein MP3-Player mit der mentalen Unterstützung für das Bergauf-Fahren gab auch gleich seinen Geist auf. Sowas soll einen aber nicht ablenken und so stand ich um 18h am beginn des Hunter Canyon Trailheads mit seinen fünf Kilometern horizontaler Distanz und kaum vertikaler Steigung. Insgesamt sollten es 500 Höhenmetern werden und dies war nur der erste Abschnitt von ungefähr 20 Kilometern Distanz. Also alles in allem machbar, dachte ich mir.
Dies änderte sich jedoch sehr schnell als ich auf den Trail ging. Sand und noch mehr Sand, zum Fahren mit einem Mountainbike also komplett unbrauchbar und sehr, sehr anstrengend. Somit war der erste Kilometer von Schieben, Tragen und zwischen Gestrüpp durchpferchen des Rades geprägt.
Die grossen Sandsteine machten das Fahren an den sandfreien Stellen auch nicht leicht. Auf den nächsten 500m gab es dann immerhin drei Stellen mit super schönen Treppen und kleinen Flächen auf denen man schön Fahren, Springen – einfach Gas geben – konnte. Dies war jedoch nach 50m wieder vorbei.

Hunter Canyon Trail

Hunter Canyon Trail

Da es mittlerweile schon 19h und somit die Sonne am untergehen war (stand ja in einem Canyon), vor mir noch 3,5km Canyon lagen und dann eine 5 km lange Abfahrt im Schwierigkeitsgrad DD (sehr schwer) anstand, kehrte ich um.

Die Provokation des Übermächtigen hörte nicht auf und es begann ein kleiner Sturm, der mit Boen entgegen meiner Fahrtrichtung, teils beim Bergauffahren, gegen mich ankämpfte. Um 20h, schon ziemlich erschöpft und der Hintern schmerzend, da nur normale Hose an, kam ich dann wieder zum flachen Anfahrts-Stück. Ab hier waren es jetzt nur mehr ungefähr 25km. Normal in Form mit meinem Bike am Attersse bei normalen Verhältnissen wäre das ziemlich genau eine Stunde. Hier wurden aber im Finstern, nahe am Aufgeben, sehr sehr lange zweieinhalb Stunden ständig leichten Bergauffahrens gegen den Wind. Musste einige Male vom Rad runter, da mein Hintern schrie und die Füsse wieder mit frischer Energie versorgt werden mussten. Kann mich nicht erinnern, dies je bei einer Radtour öfters als zweimal getan zu haben, hier waren es sicher 10-mal, am Ende alle 200m.
Kam dann um 22h30 völlig erschöpft an und belohnte mich mit zwei Riesentassen Kakao und einem saftigen Steak, ein Abendessen für Götter.

In Sachen Willenskraft und Ausdauer war es auf jeden Fall eines meiner extremsten Erlebnisse. Die erste Tour im Jahr gleich fünf Stunden und dann auch noch mit einem schweren Fully war auf jeden Fall zu viel. Hoffe nur die anderen Trails sind etwas kasi-tauglicher.

Greetz, Kasi