Posts Tagged ÖAV

Vor zwei Jahren waren Stefan und ich das erste Mal bei einem Bergwaldprojekt, ebenfalls in Sonntag im Großen Walsertal, mit dabei. Jenes Bergwaldprojekt vor zwei Jahren, auch von Willi geleitet, hinterließ einen sehr positiven Eindruck und stets wollte ich wieder bei ausgerechnet diesem Bergwaldprojekt mitwirken. Nun sollte es endlich wieder soweit sein und ich freute mich auf eine spannende, informationsreiche und arbeitsintensive Woche. Read more…

In Imst und Innsbruck treffen sich vom 15.-18. September die besten Sportkletterinnen und Sportkletterer aus Europa zur Kletter-EM. Bei freiem Eintritt werden dort Medaillien in den Disziplinen Lead, Speed und Boulder vergeben, das Feiern danach darf natürlich auch nicht fehlen.

Kletter EM in Imst & Innsbruck

Kletter EM in Imst & Innsbruck


Die größte Kletterveranstaltung des Jahres lädt rund 300 Teilnehmern aus 30 Nationen und zahlreiche begeisterte Besucherinnen und Besucher nach Tirol ein.

In Imst wird die neue Kletteranlage mit den Vorstieg- und Speed-Wettbewerben gleich gebührend eingeweiht. Der 20 Meter hohe Turm bietet circa 1000m² Kletterfläche und gilt für manche bereits als das neue Wahrzeichen des Ortes.
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Jamtalferner

Jamtalferner

Die Gletscher gingen laut Gletscherzustandsberich 2008/2009 des ÖAV wieder zurück, obwohl die Verhältnisse gut waren und die Sommertemperaturen über dem Durchschnitt lagen. Lange blieben sie unter einer Schneedecke geschützt vor der Sonne, trotzdem gab es einen mittlere Längenverlust von 14,4 Metern!

14,4 Meter mittlerer Gletscherrückgang ist durchschnittlich

Der Rückzug von 14,4 Metern liegt im Durchschnitte der letzten 10 gemessenen Jahre.
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Bergwaldprojekt ÖAV

Bergwaldprojekt ÖAV

Das Bergwaldprojekt des Österreichischen Alpenvereins gibt auch heuer Interessierten wieder die Möglichkeit, in freiwilligen Projektwochen selbst für den Bergwald und die Erhaltung unserer Almen aktiv zu werden. Wir Geckos finden das super und sind live mit dabei!

Neben der körperlichen Arbeit in der Natur wird in den faszinierenden Lebensraum Wald eingedrungen und man erfährt viel Wissenswertes über dieses sensible Ökosystem. Genauso wie man die traditionelle Alpen-Kultur erlebt, die in ihrer ursprünglichen Form vom Aussterben bedroht ist.
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Alpenvereinskarten Digital

Alpenvereinskarten Digital

Es gibt eine neue Version der Digitalen Alpenvereinskarten mit einigen Erneuerungen. Die DVD enthält alle Karten des ÖAV und DAV zum Ansehen und Touren Planen am PC.

Neu in der dritten Auflage:

  • es gibt Luftbilder, also Foto-Aufnahmen von Oben zum Umschalten
  • die neuen bayrischen Alpenvereinskarten sind hinzu gekommen (8 Karten)
  • 20 Karten sind aktualisiert worden und die „Tuxer Alpen“ ebenfalls hinzu gekommen
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Ein kleiner Nachtrag zu der Hochtouren Woche in der Silvretta, da unser Bergführer Oliver die Fotos und das Video überspielt hat.


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Die Woche war vorbei und mein Kopf war bis obenhin angefüllt mit Bergsteigerei. Dies machte sich gleich wieder mal bemerkbar, ich vergass nämlich meine Stöcke auf der Hütte (fuhr spontan mit Oliver runter). Sind aber schon wieder zu Hause angekommen dank dem Service der Jamtal-Hütte.

Der Kurs war aus mehreren Beweggründen wichtig, lehrreich und interessant.

1) Zuerst war natürlich das Erlernen von wichtigen Techniken und das Aneignen von notwendigen Wissen für Hochtouren am Gletscher und in Fels und Eis das Wichtigste für mich. Sollte mit dem angehäuftem Wissen nach etwas praktischer Übung die meisten Touren in den Alpen gehen können. Ab sofort steht mir also nur mehr mein Können und meine Erfahrung im Weg.
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Bei mir war heute schon etwas die Luft draußen nachdem gestern mit dem Eisklettern und vorgestern mit der Spaltenbergung die interessantesten Punkte schon gewesen sind.

Zuerst lernten wir wie man eine Seilverlängerung macht, sprich ein neues Seil anbindet und durch den Stand laufen lässt.

Dann wurden der Express– und Schweizer Flaschenzug und die Selbstseilrolle erlernt und geübt.
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Dieser Tag war fürs Klettern im Eis vorbehalten.

Gingen zu einem Gletscher (Totenfeld) und fingen mal mit den Basics an. Es hieß zuerst einmal eine Sanduhr mit Eisschrauben im Eis zu machen. Dauerte gleich ein bisschen länger, da sich die beiden Löcher nur leicht berührten. Die Reepschnur zum Durchziehen war zwar nicht zu sehen, aber man konnte durchblasen. Schafften es aber vereint dies ohne ein neues Loch zu lösen.

Unser Spielplatz

Unser Spielplatz

Als Zweites wurde die Technik zum Stufen schlagen erlernt. Ist sicher sehr anstrengend, wenn man einen längeren Abschnitt selbst schlagen muss.

Dann wurde noch einmal die Reihenverankerung am Eis geübt. Der einzige Unterschied ist lediglich, dass hier die Verbindung zur 2ten Verankerung etwas lockerer gelassen wird, da sich die Eisschrauben durch den Druck und deren besseren thermischen Leitfähigkeit raus schmelzen.

Jetzt gings aber dann los, der ~45° Eishang des Gletschers wurde mehr oder weniger direkt mit Peter und Franz erklommen. Ging gleich die erste Seillänge im Vorstieg, wo ehrlich gesagt nicht alles so funktionierte wie erhofft. Musste bei der ersten gesetzten Sicherung feststellen, dass es noch keinen wirklichen Stand zum Sichern unter mir gab. War aber auch nichts schlimmes, da es eh recht gemütlich los ging und die zwei meinen Sturz schon gehalten hätten.

Die Seilschaft

Die Seilschaft

Dieses Problem gelöst ging ich zügig weiter und es wurde ein bischen schwieriger. War so um die 50° steil, machte mir aber kaum etwas aus da ich so im Bewegungsablauf drinnen war.. Beim ersten Stand wechselten wir den Vorstieg und Peter ging an. Nach der 2ten SL wurde uns von Toni gesagt, dass wir nach rechts queren müssen, da vor uns ein großer Hohlraum im Gletscher ist und die Gefahr eines Einsturzes besteht wenn wir da drüber gehen würden.

Also kam ich nach der dritten SL rechts neben und über dem Hohlraum an und stand schon mitten in den Gletscherspalten. Den richtigen Weg raus mussten wir nicht selber suchen, Oliver hatte dies schon für uns erledigt. Gingen in mehreren SL das Labyrinth entlang bis wir nach 6 oder 7 SL auf einer spaltenfreien Fläche angekommen waren.

Dazwischen mussten wir zwei Spalten queren und unsere Steileis-Geräte ein bisschen einsetzen. Bereits dieses minimalen Arbeiten mit dem Eisgerät machte mir enormen Spass und wird sicher diesen Winter fortgesetzt.

Durch das Labyrinth

Durch das Labyrinth


Gingen am Rande des Gletschers wieder gefahrenlos runter. Versinkte dabei ein bisschen in einer grauen, dickflüssigen Masse die direkt aus dem Gletscher kam, wärend ich die Schlamm-Quelle fotografierte.

Ein sehr anstrengender Tag war zu Ende. Das stehen im Stand – besonders wenn man vergessen hatte oder zu faul war um Stufen zu schlagen – war auf die Dauer für die Sprunggelenke sehr anstrengend. Ebenso auch das Gehen an sich, da man immer auf voller Belastung in den Steigeisen steht und die Waden da schon mal zu ziehen anfangen. Desto trotz oder vielleicht sogar genau deswegen hat es mir das Klettern im Eis sehr angetan.

Hatte mich schon lange darauf gefreut und verwunderlicher weise gefiel es mir trotz hohen Erwartungen mehr als gedacht. Es waren der Bewegungsablauf und die Möglichkeit die Routen so direkt anzugehen was das Besondere ausmachte und in Zukunft noch einiges an Freude bereiten wird.

Greetz, Kasi

Link Picasa-Webalbum

2009-08-20 ÖAV Hochtouren-Kurs @ Silvretta, Tag5

Silvretta

Silvretta

Der Gletscher war der Hauptgrund für den Besuch des Kurses und unser Ziel für heute.

Es ging im Zuge einer kleinen Hochtour auf die Gems-Spitze (3.114m). Dabei gingen wir an einer großen Seitenmoräne des alten Gletschers vorbei. Ende des 19ten Jahrhunderts ging der Gletscher noch fast bis zur Hütte runter, der Schwund ist enorm!
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