Die zentrale Frage der Aktivisten ist auch jene die sie teilt. Soll man Kyoto reformieren oder als gescheitert ansehen und eine erneute Auflage stören. Somit gibt es unterschiedliche Aktionen von NGO’s, Bewegungen und anderen Initiativen in Kopenhagen zum UN-Klimagipfel. Hier seien einige davon vorgestellt.

Landwirschafts-Aktionstag

Landwirtschafts-Aktionstag


Der Kapitalismus mit seinen Instrumenten ist nicht gemacht um das Klima zu schützen.

Nur eine gesellschaftliche und politische Denkumstellung kann dies langfristig verhindern. Genauso wie zentralisierte Strukturen wieder aufgebrochen gehören und ein Miteinander forciert gehört. Ein freieres und selbstbestimmteres Leben sozusagen. So der O-Ton der Bewegungen in Kopenhagen und auf der ganzen Welt.

Initiativen, Bewegungen, NGO’s

Eine der zentralen Bewegungen ist Climate Justice Action. Diese stellen einen Action Guide online, wo alle wichtigen Fakten für DemonstrantInnen und AktivistInnen nachlesbar sind.

TckTckTck fordert einen fairen, ambitionierten und verbindlichen Vertrag. Berichten ebenfalls live aus Kopenhagen.

350 möchte eine strengere Regelung in Kopenhagen, um die 350 ppm CO2 in der Atmosphäre wieder herzustellen. Dies würde größere Überlebenschancen für die Inselstaaten und Wüstenländer bieten und wird auch von der Wissenschaft gefordert.

Adoptanegotiator hat viele Videos online. Deren Deligierte nehmen an den Verhandlungen teil und bringen Stimmen von Außen mit ein. Ist ein recht interessanter Einblick nach Innen, da mal von keiner Politiker- oder Interessens-Seite her.

Von Gegenstrom Berlin gibt es eine kleine Zeitung rund um diese Themen. Warum demonstrieren, wie hinkommen, auf was muss acht gegeben werden muss und so weiter.

Die Klimapiraten sind eine offene, kreative und politische Bewegung, die CO2-arm nach Kopenhagen gesegelt ist.

Hopenhagen ist eine Petition für eine nachhaltige Lösung in Kopenhagen. In der Stadt der Hoffnung leben mittlerweile bereits mehr als 1, Millionen Menschen. Sei auch du dabei!

Auch von Attac gibt es Berichte zu Kopenhagen. Ihnen geht es um einen Wandel im Wirtschaften, der Energiegewinnung und der Landwirtschaft.

Von Indymedia gibt es eine gewohnt kritische Berichterstattung. Haben eine eigene Seite zum Klimaschutz gestartet (Climate IMC)

Bei Climate Justice Fast hat sich eine Gruppe Menschen dazu entschieden solange zu Fasten, bis ein faires Abkommen heraus gekommen ist. Inspieriert durch Mahatma Ghandi und Martin Luther King fasten einige mittlerweile schon bis zu zwei Monate. RESPEKT!

Aktionen

Am Samstag dem 12. Dezember wird eine Flut durch die Straßen von Kopenhagen ziehen, um die Folgen der Klimaerwärmung mittels Menschen darzustellen. Es geht dabei um die Klimagerechtigkeit.

Ebenso gibt es einen Weltklimaaktionstag. Es wird die ganze Weltbevölkerung aufgerufen, für den Klimaschutz zu demonstrieren. In Wien gibt es eine Demonstration, weiter Infos erhaltet ihr hier. Es soll für Klima-Gerechtigkeit eingestanden werden. Also macht alle mit.

Der Sonntag der 13. Dezember wird dazu verwendet um auf die Probleme unserer Konsumgesellschaft, dem Kapitalismus und dem direkt damit verbundenen Machterhalt aufmerksam zu machen. Hit the Production soll für einen Tag den freien Markt stören, indem der Hafen von Kopenhagen blockiert wird.

Der 14. Dezember gilt der Kritik an den Staaten und Grenzen. Der No Border Day of Action soll die Problematik des Konstruktes Staat aufzeigen.

La Via Campesina mobilisiert zum großen Landwirtschaftsaktionstag am 15. Dezember. Nachhaltiger Landbau und lokale Nahrungsmittelproduktion können tatsächlich den Planeten abkühlen, so deren Motto welches sich gegen Gen-Technik, Massentierhaltung und dem übermäßigen Fleischkonsum richtet.

Am Mittwoch, dem 16. Dezember möchte man sich den Klimagipfel aneignen und „wirkliche Lösungen“ einfordern. Reclaim Power! heisst die Aktion, die versucht friedlich in des UN-Gebäude einzudringen und sich die Pulte anzueignen. Das es dabei zu polizeilichem Widerstand kommen wird ist klar. Man sei gespannt, was dabei heraus kommt und ob es gelingt sich mit den Sympathisanten im Gebäude zu treffen.

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