Der erste richtige Kurs-Tag war für die Grundlagen reserviert. Es wurden Knoten angeschaut, Sicherungstechniken und der Standplatzbau erlernt und das Abseilen geübt.

Übten zu Beginn in der Hütte die wichtigsten Knoten:
Halbmastwurf, Mastwurf (Webeleinenstek), Sackstich, Achter, Ankerstich, Prusik und doppelter Bulin (Palstek).

Draußen ging es mit HMS und Tuber gleich mal ans Abseilen. Dann wurden zwei Berge-Techniken gelernt, das Prusiken und die Münchhausen-Technik um sich am Seil hoch zu ziehen.

Am Nachmittag gings mit den beiden wichtigsten Standplatz-Varianten weiter, die Reihen- und Ausgleichsverankerung. Laut neuester Lehrmeinung ist die Reihenverankerung der Ausgleichsverankerung vorzuziehen (siehe Beitrag BergUndSteigen.at). Es hängt aber natürlich immer von den Gegebenheiten ab.

Am Ende probierte ich mit den Wanderschuhen noch ein bisschen zu klettern. War recht ungewohnt zu Beginn und das Vertrauen war sehr gering, aber am Ende ging es dann schon einigermaßen annehmbar. Musste halt viel mit den Armen machen.

War wieder ein sehr schöner Tag mit tollem Wetter und einer sehr relaxten Stimmung. Lernte einiges Neues und alles Alte wurde notwendigerweise wieder aufgefrischt.

Hierzu ist das Standard-Werk Seiltechnik von Larcher und Zak zu empfehlen.

Greetz, Kasi

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