Auf der Lanschitzhütte mit Michi, Uta und Eva

Auf der Lanschitzhütte mit Michi, Uta und Eva

Am ersten richtigen Tag ging es gleich mal ans Arbeiten und es wurde um einiges länger als gedacht, aber alles der Reihe nach.

Wolkenloser, blauer Himmel begleitete uns rauf zum Mittlerene Lanschitzsee. Mussten zuerst einmal die ausgerissene Milchkuh suchen um unsere immens wichtige Milchversorgung für den Kakao wieder her zu stellen. Zur Zeit streiken nämlich auch noch die Hühner und legen keine Eier. Doch dies ist bei weitem nicht so wichtig.

Grund fürs Ausreissen dürfte wohl die Einsamkeit unten bei der Hütte gewesen sein. Fanden die Kuh ja auch gleich bei ihrer Freundin. Alleine standen die Chancen schlecht, daher versuchten wir gleich Beide runter zu treiben. Leider war die Milchkuh auf Pepi, dem Hund von Uta, nicht gut zu sprechen worauf wir unsere Taktik ändern mussten.

Kuhli Muh's und da Michl

Kuhli Muh's und da Michl


Uta und Michi melkten sie bevor Uta mit ihren beiden Hunden – der kleine Karli war auch mit dabei – wieder runter ging. Wir gingen noch weiter um die anderen Kühe (insgesamt 46) zu zählen und ihnen Salz zu bringen.

Da wir dabei bis zum Oberen Lanschitzsee gehen mussten, der Himmel strahlend blau war und wir nicht mehr weit bis zum Gipfel hatten entschieden wir uns gleich heute aufs Schöneck (2.540m) zu gehen.

Auf da Alm

Auf da Alm

Der Anstieg vom Süden her zog sich ein wenig, waren halt mental auch überhaupt nicht aufs Wandern eingestellt.

Der Weitblick am Gipfel oben zahlte sich aber definitiv aus. Das Dachsteingebirge, die Radstädter Tauern, das Tote Gebirge und die Nockberge wurden eine Weile betrachtet bevor es wieder runter ging.

Da Michl und da Steffl auf dem Schöneck

Da Michl und da Steffl auf dem Schöneck

Auf dem Heimweg fanden wir dann die Milch-Kuh und ihre Freundin nicht sofort. Da der Hunger schon recht groß war, gingen wir also ohne sie zurück. Müssen wir halt morgen wieder rauf kommen zum Melken.

Daheim wurden zuerst einmal Nudeln gemacht zur Sättigung des Großhungers. Kurz danach wurde ein Lagerfeuer angestartet um das Fleisch zu verwerten. Hauten uns drei Spare-Rips und zwei Steaks rein. Chillten noch bis ca. 1h in der Früh im Freien und aßen Stück für Stück das Fleisch weg.

War schon ein wahnsinns Start in die Woche. Es ist genau so wie ich es mir erhofft habe.

Urig, ruhig und ursprünglich.

PS: Schaut euch die super Fotos an!

Greetz, Kasi

Picasa Webalbum

Sennerei auf der Lanschitzalm – Tag 2

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