BOINCWollten Sie nicht auch immer schon Teil einer wichtigen, wissenschaftlichen Entdeckung sein, aber sie hatten bisher keine Ahnung wie?

Dann nichts wie los, denn mit BOINC geht es ganz einfach und schnell.

BOINC ist eine Software der Berkeley Universität in Kalifornien, welche auf deinem Rechner schwierige mathematische Aufgaben aus der Forschung ausrechnet. Es werden rechenintensive Algorithmen an private PC User ausgelagert und so trägt ein/e Jede/r einen Teil zur Forschung bei, ohne das dies überhaupt bemerkt wird.

Die Software

Das Ganze funktioniert dann in Echt so. Zuerst einmal das Programm runter laden und installieren. Danach die einzelnen Projekte auswählen, für welche du deine Rechenleistung her gibst, es können auch mehrere ausgewählt werden.

Bei Start der Anwendung werden von jedem Projekt ein paar Daten runtergeladen, mit denen dann die komplexen Berechnungen beginnen. Dauer einer Berechnung kann unterschiedlich lange sein. Ein Klimamodell hat da schon mal mehr als 200 Stunden, eine andere Berechnung dauert vielleicht nur 15 Minuten.

Damit das Programm nicht wichtige Rechenleistung wegnimmt, kann eingestellt werden, dass die Software erst nach einer gewissen Zeit an Inaktivität des PC’s, anfängt zu rechnen (z. Bsp. 5 min Wartezeit nach Beginn des Leerlaufes) oder dass nicht mehr als ein bestimmter Anteil der CPU-Auslastung erlaubt ist (z. Bsp. 70%).

So kann einfach sichergestellt werden, dass BOINC nicht die Benutzung des PC’s negativ beeinflusst und nur dann im Hintergrund läuft, wenn sonst nichts getan wird.

Projekte

Das bekannteste Projekt ist SETI@home, welches versucht, mittels schmalbandigen Funksignalen aus dem Weltraum, außerirdisches Leben zu finden.

Für Geckos ist ins besondere das Projekt Climateprediction.net spannend, das unterschiedliche Klimamodelle durchrechnet. Die sehr aufwendigen Berechnungen werden von der Oxfort University – Department of Physics getätigt.

Auch aus Österreich gibt es zwei Projekte: Die TU Graz rechnet an einem mathematischen Problem (Rectilinear Crossing Number) und die Uni Wien versucht Ähnlichkeiten zwischen Proteinen zu finden (SIMAP). Das Projekt der TU Graz ist aber gerade nicht erreichbar.

So einfach war es wahrscheinlich noch nie selber zur Forschung beizutragen und dies noch dazu mit den oftmals brach liegenden PC’s, die damit effektiv und sinnvoll genutzt werden können.

Links

ähnliche Artikel:

No comments

No comments yet.

Leave a comment

HTML enabled

This blog is kept spam free by WP-SpamFree.